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D U R C H B L I C K


 
 

Die ewige Matrix und die heilende Kraft des Unbewussten

Ziel und Nutzen
Seit Sigmund Freud die Psychoanalyse ins Leben rief, beschäftigen wir uns mit dem Unterbewusstsein sowie dem kollektiven Unbewussten; hinter deren Geheimnis zu kommen ist seither ein Wunsch des Menschen. Freud ließ seine Patienten frei assoziieren, um die Beweggründe ihres Handelns ans Licht und in der Folge destruktives Verhalten therapieren zu können. Die größte Kraft des Universums ist – wie uns bereits ein Märchen erzählt – im Menschen selbst verborgen, diese Kraft vermag er aber erst dann zu erkennen und zu nutzen, wenn er lernt, weise damit umzugehen. Mithilfe der freien Assoziation können wir die Verbindung zu unserem Innersten herstellen. Assoziieren bedeutet verbinden, zusammenschließen.

Jedem Buchstaben, jedem Wort und jedem Namen liegt eine kollektive Matrix (Struktur) zugrunde. Sind wir mit dieser Struktur, so sind wir kon-struktiv, sind wir weg von der Struktur, so sind wir de-struktiv, denn die Vorsilbe de heißt weg von. Die freie Assoziation zu Buchstaben und Worten verdeutlicht unser Verhältnis zur Matrix. Sie zeigt, wo wir vom Weg abgekommen sind und wie wir den roten Faden unserer Bestimmung wieder aufnehmen können.

Die Matrix
Der Begriff Matrix kommt aus dem Lateinischen: von mater, das Mutter, Stammmutter heißt. Auch der Terminus Matrize hat dort seinen Ursprung: Die Matrize ist eine Negativform, eine Vertiefung, mit der eine positive Form (die Patrize) hergestellt wird.
Eine Matrix funktioniert ähnlich wie die Mechanik einer Drehorgel: „Das Muster auf der Walze verursacht die Musik, die Wirkung. So können auch wir nur ‚spielen‘, was auf der ‚Walze‘ ist. Gefällt mir mein Walzer nicht, so muss ich meine Muster verändern und ausmustern, was mir nicht gefällt, und neue (Glücks-)Muster schaffen.“ Dazu ist es allerdings notwendig, die Matrix, also die Sprache des Unbewussten, zu kennen.

Die Methode

Die Matrix wird mithilfe der freien Assoziation sichtbar gemacht. Wir wählen einen Begriff, der ein körperliches oder seelisches Problem symbolisiert. Beispielsweise können wir eine Matrix im Mentalen zu Liebe, Sex, Eifersucht und Geld sichtbar machen oder im Körperlichen zu Rücken und Ohr, insofern ein Rückenproblem oder ein Hörsturz vorliegen. Eine Matrix ist ebenfalls zum eigenen Namen oder zum Firmennamen möglich oder zu Namen von Menschen, mit denen wir ein positives oder negatives Thema haben.Zu jedem Buchstaben eines gewählten Begriffs, der mit der fokussierten Krankheit bzw. dem Problem zusammenhängt, werden die ersten drei Worte genommen, welche, mit dem jeweiligen Buchstaben beginnend, dem Kunden einfallen, also die er frei assoziiert. Entscheidend ist, dem ersten Impuls zu folgen. „Lieben und Leben auf den ersten Blick“! Folgen wir dem ersten Impuls, kann die Sprache des Unbewussten klar in Erscheinung treten.

Die Matrix zu körperlichen Themen
Im Folgenden wird die Sprache des Unbewussten am Beispiel eines Ohrproblems exemplarisch dargestellt. Mithilfe freier Assoziation können wir nach dem seelischen Hintergrund der körperlichen Symptome fragen und erstaunliche Antworten erhalten.

Das Ohr

Wer fühlen will, muss hören!
Verlieben wir uns über beide Ohren, fühlen wir uns dem anderen vollkommen zugehörig. In der Regel allerdings stecken viele Menschen meist über beide Ohren in Arbeit, Schulden oder Ähnlichem. Die Bedeutung des Organs Ohr zeigt sich, wenn sich Menschen nicht zugehörig fühlen. Dann legen sie unter Umständen ein unerhörtes bzw. ungehöriges Benehmen an den Tag, bekommen, wenn die Liebe sich nicht entzünden darf, Ohrentzündungen oder sogar einen Hörsturz. Sie stürzen in die Tiefe, wenn sie sich von oben ungehalten fühlen. Dabei aber neigen Menschen mit Hörsturz dazu, nicht freiwillig (hin-)aufhören zu wollen. Wenn unser Leben nicht mehr funktioniert, wenn wir krank sind und auch wenn es am schönsten ist, sollten wir (hin-)aufhören – im Grunde genommen also immer! Nach Ruediger Dahlke sind die Ohren dem Gehorsam zugeordnet. Der Gehorsame findet Gehör. Erfolg ist eine Folge der Folgsamkeit, indem wir den Lebensgesetze gehorchen.

Beispiel: Hörsturz

Ich glaub, ich hör nicht recht

O

oben

ohne

oje

H

Haupt

Hilfe

heute

R

Regen

Regel

Reifen

Das Unbewusste sagt:

Schritt A: Die Diagonale (erste und letzte Assoziation)

O
oben

ohne

oje

H

Haupt

Hilfe

heute

R

Regen

Regel

reifen

Oben – Reifen
„Hörst du auf das Oben, wirst du reifen.“

Schritt B: Das Spiegelbild zur Diagonalen

O

oben

ohne

oje
H

Haupt

Hilfe

heute

R
Regen

Regel

Reifen

Oje – Regen
Sich regen bringt Segen. „Oje, du stehst im Regen“ oder „Oje, du musst dich regen“. „Oje“, weil mit dem Regen und Bewegen alte Schmerzen spürbar werden können, denn: „Wer sich nicht regt, spürt seine Fesseln nicht“.
Wandlung ins Positive
Statt oje: Oho, so gibt es Regen.

Schritt C: Die Horizontale

O
oben ohne oje
H
Haupt Hilfe

heute

R

Regen

Regel

Reifen

1. Zeile: oben – ohne – oje:
Ohne das Oben, oje!

2. Zeile: HauptHilfeheute:
Vom Haupt (von oben) kommt Hilfe heute.
Heute beginnen und nichts auf die lange Bank schieben.

3. Zeile: Regen – Regel – Reifen:
Regelmäßiges Sich-Regen führt zum Reifen.

Schritt D: Die Vertikale
(Dieser Schritt ist nur zu empfehlen, wenn dank guter Dichte auch in der Vertikalen klare Aussagen zu erkennen sind.)

O
oben

ohne

oje

H
Haupt

Hilfe

heute

R
Regen

Regel

Reifen

1. Reihe: Oben – Haupt – Regen
Oben ist das Hauptsächliche, und das bringt Regen.

2. Reihe: Ohne – Hilfe – Regel
Lerne, ohne Hilfe deine Regeln einzuhalten.

3. Reihe: Oje – heute – Reifen
Das Unbewusste gibt das Stöhnen wieder: „Oje, heute soll ich reifen.“

Schritt E: Die Mitte

O
oben

ohne

oje

H
Haupt Hilfe

heute

R
Regen

Regel

Reifen

„Hole dir dennoch Hilfe!“



Der Rücken
Den Rücken frei haben
Nach Dahlke steht der Rücken für Aufrichtigkeit und die Wirbelsäule für Halt und Dynamik. Der Rücken verkörpert auch die Vergangenheit, die bekanntlich hinten ist, und er steht für das Tragen von Lasten. Unsere Ahnen können nicht gelöste Lasten an die nächste Generation weitergeben, ohne dass wir etwas davon ahnen. Geben wir uns keinen Ruck und rücken im Leben nicht voran, so drehen wir uns mit unseren Lasten im Kreis, und das geht aufs Kreuz. Tragen wir das uns Aufgetragene nicht, wird unser Leben unerträglich, führt in untragbare, vielleicht sogar tragische Zustände. Der gute Ertrag bleibt aus!

Beispiel Rückenschmerzen:
Negativen Mustern den Rücken kehren

R

Rollen

 

Rage

U

 

 

 

E

 

 

 

C

 

Charisma

 

K

 

 

 

E

 

 

 

N

niemand

 

nimmer

Das Unbewusste sagt:

Die Diagonale: Rollen – nimmer
„Nimmer so viel rollen, also mehr in die Ruhe gehen.“

Das Spiegelbild zur Diagonalen: Rage – niemand
„Bringe niemanden mehr in Rage, und rege dich nicht mehr so viel über andere auf.“

Die Mitte: Charisma
„Hörst du auf die Botschaften, kann sich dein Charisma entfalten, und das dir Aufgetragene führt zum Ertrag.“



Das Herz
Das Herz ist Sitz der Seele, der Liebe, des Gefühls und der energetischen Mitte. Deshalb nehmen wir uns Essenzielles zu Herzen. In H-erz ist Erz enthalten, was „der Erste sein, regieren, anfangen“ bedeutet. In Herzensangelegenheiten ist es besonders wichtig, sich als die erste Wahl zu fühlen.
Was wir auch beginnen, sollten wir mit dem Herzen beginnen, besonders gut können wir mit dem Herzen lernen. Die englische Redewendung „learning by heart“ heißt „auswendig lernen“. Wörtlich aber bedeutet „auswendig“: „Inwendiges, also Herzliches nach außen bringen“; Ähnliches erzählt die Redensart „wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über“.

Herz, lateinisch cor, ist mit dem Wort Courage verwandt. Kein Wunder also, wenn unser Herz in die Hose rutscht, wenn uns der Mut fehlt, Dinge couragiert anzugehen.

Im englischen heart = Herz ist das Anagramm earth = Erde enthalten. Auf der Erde wird ebenfalls Entscheidendes mit dem Herzen bewegt. Ein Anagramm von Erde ist Rede, wieder wird ein überlaufendes Herz zur Sprache gebracht. Das verhärtete Herz, siehe das deutsche hart in heart, wird mit Tränen gelöst. Tear = Tränen ist ein Anagramm von heart. Zudem ist in heart das Wort hear = hören und ear = Ohr enthalten, das im Terminus Zugehörigkeit auftaucht. Durch das Herz können wir unsere Zugehörigkeit fühlen.

1. Beispiel: Das tanzende Herz
Eine Frau fragt, wie es um ihre Liebe bestellt ist

h

Herz

Haus

haben

e

Engel

ewig

Ehe

a

Amen

aha

Afrika

r

reich

Rose

Ruhm

t

toll

Talent

tanzen

Erläuterungen
Ruhm geht auf das Verb rufen zurück.
Afrika heißt Sonnenlicht.

Das Unbewusste sagt:

Die Diagonale: Herz – tanzen
„Dein Herz darf tanzen.“

Das Spiegelbild zur Diagonalen: haben – toll
„Du sollst es ganz toll haben.“

Die Horizontale
1. Zeile: Herz – Haus – haben
„Dein Herz wird Schutz (Haus) haben.“

2. Zeile: Engel – ewig – Ehe
„Dann sind die Engel ewig mit dir verbunden (Ehe).“

3. Zeile: Afrika – aha – Amen
„Sonnenlicht und Abenteuerlust (Afrika) überraschen dich (aha). So sei es (Amen)!“

4. Zeile: Reich – Rose – Ruhm
„Reich bist du in deiner Liebe (Rose) und voller Ruhm, wenn du nach deinem Geliebten rufst (Ruhm).“

5. Zeile: toll – Talent – tanzen
„… und wenn du dein Talent toll tanzen lässt.“

Die Vertikale
1. Reihe: Herz – Engel – Amen – reich – toll
„Folgst du deinem Herzen, bist du mit deinem Engel, so sei es (Amen), und wirst reich und toll belohnt.“

2. Reihe: Haus – ewig – aha – Rose – Talent
„Du bist geborgen (Haus) für ewig. Zeigst du dein Talent, überrascht dich (aha) die Liebe (Rose).“

3. Reihe: haben – Ehe – Afrika – Ruhm – tanzen
„Mit der Verbindung (haben – Ehe), rufst (Ruhm) du das Sonnenlicht (Afrika) und ihr werdet tanzen.“

Die Mitte: aha
„Folgst du deiner Liebe, ist dein Leben voller Überraschungen und erstaunlicher Erkenntnisse (Aha-Erlebnisse).“

 

Das Unbewusste spricht durch Symbole

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“
(Goethe, Faust I)


Wir leben auf der Erde in einem polaren System. Zwei sich ergänzende Pole wirken in uns: das diabolische und das symbolische Prinzip. Das diabolische Prinzip entzweit, löst Gefühle des Getrennt- und Verlassenseins aus und zwingt uns, uns selbst hervorzubringen. Das symbolische Prinzip dagegen fügt zusammen. Worte, so auch unser Name, entsprechen dem symbolischen Prinzip: „Nomen est omen.“Der Begriff „diabolisch“ kommt von griechisch dia-ballein, was entzweien, durcheinander werfen heißt. „Dieses Wort finden wir wieder im Begriff Diabolo, das für Teufel steht. Diabolo heißt übrigens auch das Spiel mit zwei Stäben, die mit einem Faden verbunden sind und zwei zusammengefügte Halbschalen rollen, springen und in die Luft fliegen lassen, um sie dann wieder mit dem Faden zwischen den Stäben zu fangen. Interessant ist die Symbolik der verbundenen Stäbe. Das Geteilte bleibt unsichtbar wie Marionetten über Fäden miteinander verbunden …, so wie wir unsichtbar mit dem großen Ganzen verbunden sind ...“ Diese Tatsache spiegelt sich im symbolischen Prinzip wider. „Symbolisch“ kommt von griechisch sym-bállein, was zusammenwerfen, zusammenfügen bedeutet.

 

Beispiel: Für die Ernte danke fest
Eine Frau meint, ihr Leben sei so mühevoll und beladen. Ich lasse sie einen Gegenstand nennen, der diese Gefühle verkörpert.

Das Symbol
Sie zeigt auf ein Orangenbäumchen im Zimmer, das voller Früchte hängt: Viele kleine Orangen lassen die Äste des Bäumchens herunterhängen. Einige drohen fast zu brechen.

Das Unbewusste sagt:
„Für dich ist Erntezeit! Werde dir bewusst, was dir alles zur Verfügung steht, danke dafür und vor allem lasse die Frucht los.“
In vielerlei Hinsicht war sich die Frau ihrer Fülle nicht bewusst. Eine besondere Frucht, nämlich ihr Kind, wollte sie nicht loslassen, sondern weiterhin bemuttern. Wie eine überreife Frucht scheint es an ihr zu hängen.


Beispiel: Wenn uns der Mangel an der Angel hat
Ein Kunde beginnt ein Coachinggespräch mit der Aussage, er fühlte sich schon immer im Mangel. Irgendetwas hätte ihm in seinem Leben von Anfang gefehlt. Außerdem sei sein Vater ihm abgewandt und seine Mutter ihm gegenüber sehr verschlossen.

Das erste Symbol
Als erstes Symbol, das den Mangel verkörpert, nimmt der Kunde eine am Boden stehende Schale, ein recht wertvolles, kunstvoll getöpfertes Gefäß. Es dient als Schale für Münzgeld.

Das Unbewusste sagt:
„Die mit Geld halb volle Schale verdeutlicht Wert und Fülle, die deinem Leben zugrunde liegen.“

Das zweite Symbol
Von dieser Erkenntnis überrumpelt, greift der Kunde nach einer Pyramide aus Pappe, die den ihm abgewandten Vater verkörpern soll. Leicht aggressiv „knallt“ er den Gegenstand auf den Tisch, als wolle er mit dieser Gestik auf seinem Recht bestehen, dass das Leben es nicht gut mit ihm meint. In diesem Moment knickt die Pyramide, sich zur Schale neigend, leicht ein.

Das Unbewusste sagt:
„Spürst du die Zuneigung deines Vaters?“

Das dritte Symbol
Für die verschlossene Mutter nimmt der Kunde eine am Boden liegende Handtasche und gesellt sie zu Schale und Pyramide. Die Tasche ist aufgeklappt.


Das Unbewusste sagt:
„Deine Mutter ist offen für dich. Hol dir die Offenheit, wenn du sie brauchst.“ Um der Eigenverantwortung zu entfliehen, erfinden wir Geschichten, notfalls gegen Gott und die Welt, und berufen die Schuld. Der Kunde konnte augenblicklich die jahrzehntealten illusionären Gedanken über sich und seine Eltern erkennen.

 

Beispiel: Eine Mutter mit Herz
„Ich mag nicht mehr mit meiner Mutter telefonieren“, sagt eine 50-jährige Frau. „Sie ist immer so unterkühlt und wortkarg.“

Das Symbol
Die Frau wählt ein Kissen in Herzform, das auf einem Stuhl als Rückenlehne dient.

Das Unbewusste sagt:
„Deine Mutter schenkt dir ihr Herz. An ihre Liebe kannst du dich anlehnen.“
Im Anschluss an das Gespräch ruft diese Frau ihre Mutter an und ist überrascht, dass diese sich freut und gar nicht unterkühlt wirkt.

 

Beispiel: Die kühle Mutter
„Ich habe keine Wärme von meiner Mutter bekommen“, beklagt sich ein Mann mit einem Gesicht, als hätte er gerade die bitterste Pille seines Lebens geschluckt.

Das Symbol
Eine eingeschaltete, rote Lavalampe soll die erfahrene Kälte widerspiegeln. In diesem Moment löst sich ein roter Ball vom Grund des Gefäßes und steigt nach oben. Der Mann folgt der Aufforderung und berührt die Lampe. Diese ist so heiß, dass eine enge Umarmung ihn verbrennen würde.

Das Unbewusste sagt:
„Deine Mutter ist warm für dich, vorausgesetzt du schaltest die Lampe ein. Stück für Stück kannst du die große Wärme nehmen. Alles auf einmal ist zu viel für dich. Und du hast alles erhalten, um dich von deiner Mutter lösen und ins Leben aufsteigen zu können. Dieses Schauspiel zeigt dir die Lavalampe.“
Tage später meldet sich der Kunde zum Familienstellen an und stellt sich erfolgreich seiner Mutterthematik.

 

Beispiel: Die erloschene Beziehung
Ein Mann klagt über die schlechte Beziehung zu seiner Schwester.

Das Symbol
Er wählt einen prachtvollen Kerzenständer mit dicker Kerze und meint: „Der Kerzenständer ist zwar wertvoll, wie einst die Beziehung zu meiner Schwester, aber die Kerze ist erloschen.“

Das Unbewusste fragt:
„Wer kann die erloschene Beziehung wieder anzünden? Deine Schwester ist schließlich nicht anwesend!“
Der Kunde fühlt sich ertappt und beschließt, wieder Licht in die Beziehung zu seiner Schwester zu bringen.


Beispiel: In der Beziehung verbrannt
Eine Frau möchte ihrem Bruder helfen, im Leben besser klar zu kommen.

Die Symbole
Für ihren Bruder wählt sie eine auf dem Tisch stehende Kerze und für sich einen Strauß Rosen, den sie vom Nachbartisch holt und neben ihrem Bruder stellt, so dicht, dass die Rosenblätter verbrennen und die Kerze erlischt.

Das Unbewusste sagt:
„Kümmern kann kümmerlich machen, dich und deinen Bruder, um den du in Kummer bist. Ihm ist nicht geholfen, wenn du ihm zu nahe kommst, und außerdem verbrennst du dir Mund und Finger.“
Die Kundin kann augenblicklich erkennen, dass sie sich schon oft im Kontakt verbrannt hat und dass, je näher sie ihrem Bruder kommt, desto größer sein Rückzug ist.

 

Beispiel: Alte Pinsel malen schlecht
Eine junge Frau plagt das Gefühl, dass ihr ihre Partnerschaft nicht mehr gut tut. Gewohnheit hat sich in die Beziehung geschlichen. Sie will wissen, ob die Beziehung noch Sinn macht.

Die Symbole
Für sich nimmt sie eine angeschlagene weiße Vase. Mehrere Ecken sind am oberen Rand herausgebrochen. Für ihren Freund greift sie lachend nach einem alten Pinsel, der in der Ecke liegt.

Das Unbewusste sagt:
„Dein Gefühl, in dieser Beziehung zu zerbrechen, ist richtig, und auch der verklebte Pinsel ruft nach einer Lösung.“
Eine Woche später sind Vase und Pinsel getrennt.

 

Beispiel: Kleben oder leben?
Eine Frau will endlich mit ihrem wunderschönen Seminarzentrum ins Leben starten. „Ich habe das Gefühl, irgendetwas hält mich noch zurück, aber ich weiß nicht, was es ist.“

Das Symbol
Für ihre Zurückhaltung wählt sie einen Pritt-Klebestift aus meinem Moderatorenkoffer, sichtlich zufrieden, den richtigen Gegenstand gewählt zu haben. Ich fordere sie auf, den Stift zu öffnen. Sie zieht die Kappe ab und muss feststellen, dass der wenige noch vorhandene Klebstoff gänzlich ausgetrocknet ist.

Das Unbewusste sagt:
„Keine Verklebung hält dich mehr zurück, dein Seminarzentrum ins Laufen zu bringen.“

 

Beispiel: In die Füße kommen
Eine Kundin leidet unter einem Ausschlag am Fuß. Sie ist ungeduldig mit ihrem „bösen“ Fuß.

Die Symbole
Als Zeichen für den Heilungsprozess wählt sie eine Schale, aus welcher gerade ein aus Ton geformter Igel krabbelt, und als Symbol für das Ergebnis des Prozesses deutet sie auf eine voll erblühte Rose auf dem Tisch.

Das Unbewusste sagt:
„Aus den vielen kleinen Röschen am Fuß wird letztlich eine voll erblühte Rose, wenn du dich aus deiner Höhle herausgewühlt hast. Die Rose mit Dornen steht für dich, der stachelige Igel für dein Ego.“
Offensichtlich entgiftete diese Frau über den Fuß, bevor sie letztlich in die Füße kommt. Einige Wochen später ist der Fuß komplett ausgeheilt.
„Zum Glück brauchen wir zum Glück kein Glück, sondern nur die richtige Einstellung.“


Beispiel: Gutes anstiften
Als Symbol für ihren Auftrag im Leben wählt in einem Visionsseminar eine Teilnehmerin eine Schale mit Stiften.

Das Unbewusste sagt:
„Mit den Stiften kannst du dein Leben in die Hand nehmen und Gutes anstiften, vielleicht sogar eine Stiftung gründen. Schau auf die Vielzahl der Stifte, damit du erkennst, wie viel dir zur Verfügung steht.“



Beispiel: Viele kleine Roseninseln
Die Teilnehmerin eines Seminars wählt eine kleine, mit Wasser gefüllte Wanne mit schwimmenden Rosen. Diese steht am Boden in der Mitte des Raums.

Das Unbewusste sagt:
„Wann bist auch du für die Menschen eine schwimmende Oase?
Und wann gehst du in die Mitte und führst?“

 

Beispiel: Die wacklige Vision
Ein Teilnehmer greift nach einer Vase mit Zweigen, die mit einem Goldschimmer überzogen sind. Er stellt diese in die Mitte des Seminarraums auf den Boden, doch wie er auch bemüht ist, die Vase stabil zu platzieren, stets kippt sie.

Das Unbewusste sagt:
„Die vergoldeten Zweige verdeutlichen, dass du zwar in der Abzweigung vom Stamm deiner Eltern gesegnet bist, deine Vision aber nicht gut verwurzelt ist.“
Als Zeichen, nicht in die Verantwortung zu wollen, wiegelte der Kunde die Symbolsprache sofort mit den Worten ab, dass er schließlich nichts zu einer schief gebauten Vase könne. Daraufhin stellt die Eigentümerin die Vase augenblicklich sicher vor sich auf den Boden.
Im folgenden Gespräch zeigte sich, dass der Teilnehmer nicht in Wertschätzung mit seinen Eltern und deshalb in seinem Leben nicht gut positioniert ist.
Die Vision eines Menschen, das Ahnen in die Zukunft, ist stets mit den Ahnen direkt verwurzelt. „Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe auf Erden“, steht schon im Alten Testament geschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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